Der historische Roman "Salambo" spielt in den Jahren 241 - 238 v. Chr. Karthago war Republik, das heißt, es herrschten die Patrizier, die Sufeten und die Syssitie. Zwei der mächtigsten Patrizier – Hamilkar und Hanno – bekämpften sich auch gegenseitig auf das Äußerste, sich gegenseitig vorwerfend, dass der andere die Republik abschaffen und eine Monarchie errichten wolle.

Auf Seiten der Söldner – die im Buch auch als „Barbaren" bezeichnet werden, da sie aus vielen Ländern der damals bekannten Erde (Ökumene) kamen – wurde Matho der Führer. Beraten wurde er von Spendius, einem Griechen, ehemals Sklave und voller Rachegefühle gegen Karthago. Navaras war ein noch junger numidischer Häuptling, der in der Familie Barkas aufgewachsen war, seine Loyalität aber erst noch festigen musste; er kämpfte zeitweise auf der Seite der Söldner.

Der Krieg gegen die Söldner war für Karthago fast von größerer Bedeutung als die Kriege gegen Rom. In dessen Verlauf konnte Matho die Lybischen Städte zum Abfall von Karthago überreden.

Hamilkar Barkas kam aus Sizilien zurück. An Karthago verzweifelnd hatte der den Oberbefehl an Gisco abgegeben. Nun versuchte man, ihn dazu zu bewegen, den Oberbefehl im Kampf gegen die Söldner zu übernehmen. Sein Sohn (nach anderen Quellen sein Enkel) war Hannibal, der später den Krieg gegen Rom führte. Seine Tochter war Salambo (geschichtlich nicht verbürgt), die von dem Priester Schahbarim unterrichtet wurde.